Ich habe immer wieder versucht Texte einzufügen, die mir beim Schreiben
einfallen und die ich unbedingt hinzufügen sollte. Ich überlege dann, wo es
hineinpasst und verliere dadurch aber den Zusammenhang. Jetzt habe ich die
Nase voll und versuchs mit einer Einleitung.
Also, es ist nehmlich so, dass es zu den ganzen Ereignissen der Wendezeit aus
der Sicht eines Stasischweines noch einiges zu schreiben gibt.
Denn die einen sagen ja heute, die Wendezeit begann mit den Montagsdemos
in Leipzig, andere sagen, es begann mit der Flüchtlingswelle in den
Botschaften. Ausgangspunkt dafür, damit das überhaupt klappen konnte, waren
aber die veränderten gesellschaftspolitischen Bedingungen in den Ländern wie
Ungarn oder CSSR, aber noch wichtiger und davor lagen Veränderungen in der
UdSSR unter Gorbatschow. Also, wo will man anfangen, warum gabs die
Mauer überhaupt. Eigentlich war Hitler daran schuld. Und vor Hitler?.
Es ist also völlig klar, es gibt keinen Anfang. Wie in der physikalischen Realität, so
auch der Gesellschaftspolitischen. Genauso schwammig verhält es sich auch
normalerweise mit den objektiven Einschätzungen zur Wendezeit. Die unten
genannten RT (Rollkragenträger) und SU (Schlipsumbinder) sind zu objektiven
Einschätzungen nicht in der Lage, das beweisen sie bis Heute.
Also ganz bestimmt wichtig ist die Feststellung völlig unzutreffend, das das
Volk die Revolution wollte. Genauso wie es den Demonstranten in Leipzig und
anderswo natürlich niemals mit ihren Chorrufen „Wir sind das Volk“ bewusst
sein konnte, das sie allein das Volk sind. Das war ein ganz normaler und auch
logischer Schlachtruf, der als Massenphänomen bekannt ist. Denn die Leipziger
und andere Demonstranten haben sich selbst niemals angemaßt, das Volk der DDR zu sein.
Wie denn auch, um Gottes Willen. Bei aller Achtung und Anerkennung dieser Demos, aber es war doch immer nur ein kleiner, wenn auch entscheidender Prozentsatz des Volkes, oder etwa nicht. Lüge ich da wie ein
Stasischwein. Mit den Wahlen, egal wo, ist es genau so. Z.B, die Sachsen haben
CDU gewählt, oder auch meinetwegen die Deutschen. Das stimmt einfach
nicht. Es ist doch ganz einfach, Wähler abzüglich Nichtwähler, mal % ergibt
Wahlergebnis, oder etwa nicht.Dann kann man eine Einschätzung treffen.
Genauso in der damaligen DDR. Zuhausegebliebene minus Demoteilnehmer
ergibt auch TEIL des VOLKES Nun gab es damals mit Sicherheit viele DDR
Bürger die sozusagen den Demonstranten die Arbeit machen ließen und bequem
zu Hause blieben. Und jetzt kommts, ihr RT und SU, und da weiß ich von was
ich schreibe, und nur ich, ihr keinesfalls, auch wir Stasischweine (SS) waren an
Veränderungen interessiert. Denn aufgrund der Veränderungen in Europa, blieb
uns überhaupt kein Urlaubsreiseland mehr. Auch nicht Kuba, wie manche
immer gedacht haben. Denn auf dem Weg dorthin überflog man ja Feindesland,
also tabu für SS (nochmals: d.h. Stasischweine)Die obige Einschätzung zum
Volk trifft übrigens auch auf die Geschehnisse aller anderen Länder auf dieser
Welt zu. Also ganz aktuell Libyen. Natürlich muss der Diktator weg und um das
dort zu realisieren mußte erst ein Volksaufstand her. Wie in der DDR. Aber in
der DDR gab es keine Toten. Und warum nicht. Naaaaaaa?. Genau, einerseits
lag das am besonnenen handeln der Revolutionäre, aber auch daran, und darauf
lege ich Wert, das es keinen Schießbefehl gab.Das war aber doch nicht etwa
auch das Verdienst der RT und SU, oder? Nein, es war die Regierung und auch
die SS.
In Libyen gab und gibt es Tode. Und warum, naaaaaaaa?.Genau, weil Gaddafi
den Verlauf anders wollte als die damals verantwortlichen der Modrow-
Regierung . Da können die Revolutionäre noch so friedlich sein, wenn es die
Seite nicht will, die die Waffen haben, geht’s nicht. Ganz einfach. Übrigens ist
es aber in Libyen so, das auch die Anhänger Gaddafis Menschen sind, auch
seine Soldaten sind welche, wenn ich mich nicht irre.Genau wie im Irak, als
man sich rühmte die dortige Armee zerschlagen zu haben, starben viele
Tausende Soldaten, waren das nicht auch Menschen, scheinbar nicht.Wie auch
die vielen Fehlmeldungen zum damaligen Jugoslawien usw., das ist wieder ein
Thema ohne Ende. Jetzt bleibt nur zu hoffen, das die Medienkampanien gegen
China erfolglos bleiben. Denn wenn dort die Wühlattacken des Auslands mal
erfolgreich sein sollten, dann Gnade uns Gott. 1,5 Milliarden Menschen im
Bürgerkrieg. Ist das denn wirklich die Wunschvorstellung der RT und SU von
heute.Sind die denn in der Tat so bescheuert, das diese Klugscheisser nicht
begreifen, das man den verantwortungsbewussten Politikern einem solchen
Riesenvolkes nicht ins Handwerk pfuschen darf.
Wer soll denn sonst dieses Riesenvolk ernähren,etwa eine für dortige Verhältnisse unfähige Demokratie.
Natürlich könnten die dortigen Machthaber viel mehr für ihr Volk tun. Aber will
man denn tatsächlich dort lieber ein Heer von Toten und Hungernden als
Einschränkungen der Freiheitsrechte hinzunehmen.Also Pfoten weg. Lest
einmal die Werke von Platon, dann wisst ihr wie es lang gehen muss.Na gut, ich
als SS mach mir Sorgen um die Menschheit, das geht doch wohl gar nicht.
Wenn ich im Folgenden von Rollkragenträger (RT ) von damals und von
Schlipsumbinder (SU) von heute schreibe, dann ist wohl klar, wie ich die Rolle
mancher Personen einschätze, die uns zur Wendezeit hätten lieber am Baum
baumeln sehen. Jetzt mal eine ganz klare Analyse dazu. Und es für jederman
ganz leicht zu kontrollieren ob ich richtig damit liege. Es lässt sich jederzeit aus
den bekannten Daten belegen. Dieses Thema beschäftigte mich heute /April
20011,( das weiter unten stehende wurde ja von mir einige Jahre vorher
geschrieben)/ noch so sehr, dass ich zum Schreiben dieser Einleitung bereits um
3.00 Uhr Heute Nacht aufgestanden bin.Eine Revolution bereitet sich ja immer
vor. Also die revolutionäre Situation meine ich. Und das waren bekanntermaßen
die herrschenden politisch und ökonomisch untragbar wertenden Bedingungen
im real existierenden Sozialismus ( was immer das sein soll).Damit wurde dann
auch die Wendezeit eingeleitet. Wann fängt denn eigentlich eine Wendezeit
an??.Aber es ist bekannt, dass sich 1989 Menschen zusammenfanden, die
Anfangs mit einer 1. ungenehmigten Parteigründung SPD einen Politikwechsel
erreichen wollten.
Diese Informationen erhielten wir Stasischweine ( SS)
während einer Dienstversammlung. Uns war natürlich auch die brisante
Situation durch die Flüchtlingswellen bekannt und das der Druck auf die Partei
und Staatsführung der DDR zunahm. Dazu kam, dass wir auf keinerlei
Unterstützung seitens der UdSSR mehr verlassen konnte. Wie war nun die
Reaktion der Partei und Staatsführung auf die sich erkennbarmachende
Revolutionäre Situation. Na klar, zuerst wurden dümmliche Versuche
unternommen, die Demonstrationen durch Handgreiflichkeiten von Polizei und
Stasi zu verhindern (Man wollte die Zeichen der Zeit nicht erkennen , oder war
besser gesagt, man war nicht in der Lage dazu) Aber diese Einschätzung trifft
nicht für alle damals handelnden Personen zu. Die Zeichen der Zeit erkannten
z.B. einerseits Vertreter der RT (Rollkragenträger) und SU (Schlipsumbinder),
sowie Vertreter von Kirchen und die gewählten Chefs der neugegründeten
Parteien wie SPD, DSU, Neues Forum, Demokratie Jetzt, Demokratischer
Aufbruch und Andere. Diese Parteien repräsentierten die revolutionäre Seite:
An der gegenüberliegen Seite des Runden Tisches saßen die Vertreter der
damaligen Regierung unter Hans Motrow. Er war zu dieser Zeit stets ein
gefeierter Gast bei Talkshows oder anderen Fernsehsendungen, mehr als alle
anderen, das gibt aber nur zu, wer ehrlich ist. So, jetzt gibt es aber auch noch eine weitere Wahrheit, die aber bei den RT von damals und SU von heute
überhaupt keine Rolle spielen, weil unangenehm: Es stellte sich heraus, dass die
von ihnen selbst gewählten Chefs ihrer eigenen Parteien z.B. Ibrahim BOHM
und Wolfgang SCHNUR, beide IM des MfS waren. Unfein oder nicht, ist völlig
Wurst. Es ist Fakt. Und warum? Na ihr RT und SU, etwa um die DDR wieder
zu stabilisieren?.Das wäre ja zum Lachen, oder. Dann schaut euch doch mal
deren Aktivitäten am Runden Tisch an.Es waren dort diejenigen, die mit die
weitgehendsten Forderungen an die Modrowregieung stellten, Sie gehörten aber auch zu den
besonnensten der damaligen Zeit und haben mit Sicherheit schlimmeres
verhindert. Natürlich neben der damaligen Modrowregierung. Jetzt kann man
darüber denken wie man will, es ist Fakt. Das Schicksal beider Akteure, also
SCHNUR und BÖHM von damals ist bekannt. Der eine wurde zunächst als
Politstar und evt. Ministerpräsident gefeiert, dann als IM enttarnt. Er starb mit
55 Jahren völlig unrühmlich an den Folgen von Alkohol und der andere
beendete auch vorzeitig seine Karriere. Macht ja nix , war ja nur ein SS. Keiner
spricht mehr von den genialen Auftritten dieser Beiden am Runden Tisch. Ich
möchte ja gar keinen direkten Zusammenhang zwischen Stasi und deren
Aktivitäten damals am Runden Tisch herstellen, also ob deren Auftreten damals
von SS so gesteuert war. Wenn ja, warum. Wollten wir Verbrecher etwa auch
die Wende.
Bei Bewertungen muss man immer vom gegebenen Moment
ausgehen und niemals hinterher das kann jeder Idiot und natürlich die
Historiker, aber wenn die sich einschalten da ist schon alles zu spät. Denn
keiner ist zu solch gravierenden Falscheinschätzungen und Fehlurteilen fähig
wie unsere Gutachter. Jeder kennt die peinlichen Auftritte der
Wirtschaftsweisen , Terrorismusexperten, Klimaforscher, oder in jüngster Zeit
die Atomchaosexperten. Das entspricht aber Haargenau dem scheinheiligen
Demokratiegequatsche von Informationsbedarf und Medienfreiheit. Bei dieser
Gelegenheit wäre es doch mal interessant zu wissen, warum wir in unseren
Medien nie,nie,nie einmal die offizielle Meinung z.B. eines chinesischen
Regierungsmitgliedes zur Begründung ihrer Politik kennenlernen können. Oder
genauso die der iranischen Staatsführung. Aber nicht nur Auszüge die passen,
sondern alles. Damit man sich mal ein reelleres Bild machen kann. Der
Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, dass es in Deutschland gute
Dokumentationen zu China gibt, die sich sehr bemühen, Realitätsnah zu
berichten.So bescheuert sich das folgende vielleicht auch lesen mag, aber zum
Inhalt meines Fachschulstudiums an der Hochschule Potsdam gehörte es
unbedingt, dass man sich zur Bewertung eines Sachverhaltes, ganz gleich aus
welchem Bereich, immer die subjektiven objektiven Seiten dieses
Sachverhaltes anschauen muss, wenn man eine Wertung treffen will.
Das war auch für die Tätigkeit eines SS notwendige Voraussetzung. Dazu schreibe ich
aber noch mehr am Schluss meiner Ausführungen.So, das müßte eigentlich als
Einführung genügen.
G.K
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