« Schminken ist ein Moment der Kreativität, in dem sich Frauen ganz ihrer eigenen Person widmen können. »
James Kaliardos, internationaler Make-up Artist für L'Oréal Paris
Mein Credo:
"Wenn du dir ES vorstellen kannst, dann kannst du ES auch machen!" (Walt Disney)
Warum schreibe ich gern? Wie bin ich dazu gekommen, ein Studium an der "Großen Schule des Schreibens" aufzunehmen?
Ganz ehrlich gesagt weiß ich jetzt eigentlich gar nicht, wo ich da am besten anfangen soll. Vorab möchte ich etwas sehr Absurdes dazu mitteilen. Ich habe weder in der Schule noch zu Hause in meiner Freizeit gern gelesen. Es war für mich immer ein Grauen. Nur ganz selten fesselte mich mal ein Buch. In den Handlungen ging es dann ausschließlich um die Liebe.
Geschrieben habe ich schon immer gern und viel. Selbst meine Ausbildung (damals: FA für Schreibtechnik) ging dann in diese Richtung, obwohl mich der Beruf der Friseurin mehr gereizt hätte.
Dazu riet mir allerdings meine Mutter entschieden ab, da sie diese Tätigkeit aus diversen Gründen einmal selbst "an den Nagel hängte", wie man so schön sagt.
Wo ich gerade meine Mutter erwähne. Sie hat mir bis heute oft erzählt, daß ich schon alles gern "beschrieben" (das Küchenmöbel war leider auch mal dran) habe, als ich noch ganz klein war, ohne überhaupt lesen und schreiben gelernt zu haben.
Natürlich nahm ich zu dieser Zeit dafür stets die linke Hand, denn ich bin ein absoluter Linkshänder.
(eine der verschiedensten Theorien über das Zustandekommen der Händigkeit sei so Wissenschaftler wie Geschwind und Behan: "...das Sexualhormon Testosteron - der wahre Linksmacher") Doch das Schreiben mit links wurde mir dann zu Beginn meiner Schulzeit gründlich durch das damalige DDR-Regime ausgetrieben.
Ich schrieb also gern und viel, jedoch vermute ich eher im Unbewußten. Es war wohl mehr dieses 'seht her, ich kann es besser, als ihr, sogar mit der falschen Hand. Na los, macht das erst mal nach!'
Somit war es ein bis jetzt lebenslanger Kampf, und hierbei habe ich buchstäblich meine Seele vergessen.
Dabei weiß ich doch, daß ich eine blühende Phantasie besitze und eine Verwirklichung in diese Richtung wohl heilsamer wäre.
Jedoch die Pflichten des täglichen Lebens lassen uns ja bekanntlich nicht viel Raum für detaillierte Eigendiagnosen und so stolpert man dann meist ungewollt im Halbschlaf von einer vermeintlich positiven Lebenssituation in die nächste und hofft stets auf eine Besserung der Umstände, was natürlich niemals eintrifft, sofern man nicht den tieferen Blick nach innen wagt und ebenso auch sucht.
Woran ich mich noch gut erinnern kann, wenn ich mich zurück in die Schulunterrichtsstunden versetze, ist, daß es mir außerordentlich gefiel, zu beobachten. Meine Sinne wach zu halten und diese in alles, was auf mich einströmte einfließen zu lassen.
Genauso gern, wie ich in der Freizeit die Texte meiner Pop- u. Rockfavoriten gedanklich ins Deutsche übersetzte, so gern liebte ich es, mir sinnliche Bilder vor das innere Auge zu rufen, während der Musiklehrer uns bat, aufmerksam klassischen Stücken zu lauschen.
Ja, diese Dinge nahmen mich mit Leib und Seele gefangen und ich ignorierte sie im weiteren Leben so gut ich eben nur konnte.
Ein Leben in Hektik und Streß. Es entwickelte sich in mir eine schmerzende Ruhe- und Rastlosigkeit.
Rückblickend war ein Umbruch wohl unumstößlich vorprogrammiert.
Der Beruf, jetzt schon längst nicht mehr der einer Sekretärin, und die häuslichen Pflichten nahmen mich derart in Beschlag, so daß an ein Hobby nicht zu denken war.
Durchaus wäre es im zeitlichen Rahmen möglich gewesen, doch es engte mich ein Gefühl ein, welches ich zu dieser Zeit nicht zu interpretieren in der Lage war.
>Es vergingen nun einige Jahre voller Hast und einer inneren Angst, niemals fertig zu werden. Entspannung, glaubte ich nur vor dem Fernseher oder im Schlaf zu finden. Allerdings war dies ein großer Irrtum. Es kam nach einem zusätzlichen emotionalen Saugeffekt, wie es kommen mußte, ich hatte einen Zusammenbruch und plötzlich war nichts mehr wichtig in meinem bisherigen Leben.
Starke Depressionen führten dazu, daß ich zwei Therapien besuchte. Während der letzten Therapie bat man die Patienten, so auch mich, Tagebuch zu führen und auch sonst das Schreiben als eine gesunde Form des Selbstausdrucks zu entdecken.
Und siehe da, langsam fing ich an, mich wieder zu spüren.
Es suchten mich zwar stets starke Gemütsschwankungen heim und leider wollte ich nur allzu oft Schluß machen, trotzdem hielt ich durch.
Auch die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozeß machte mir sehr zu schaffen.
In dieser langen und schweren Zeit haben mich Musik und Bücher begleitet und geleitet. Ich weiß nicht, was ich ohne sie getan hätte.
Biographien von Stars, die auch nur Menschen sind, zeigten mir, daß es immer Höhen und Tiefen in unserem Leben geben wird, denen wir gleichermaßen offen begegnen sollten.
Da war auch zum Glück eine Frau namens Barbara Sattler, die sich mit der Problematik des umgeschulten Linkshänders beschäftigte und deren Arbeiten ich las und mich augenblicklich darin wiederfand.
Auch dort waren Menschen, die nicht mehr ein noch aus wußten und um Hilfe suchten.
Letztendlich lag es aber an mir, die Kraft zu finden, durch das alles hindurchzugehen.
Nachhaltig beeinflußt haben mich die Biographien von MADONNA, Marilyn Monroe, Robbie Williams und Nina Hagen sowie die Werke des Schriftstellers Dan Millman (Der Pfad des friedvollen Kriegers).
Von Robbie W. las ich etwas wie in der Art: Ganz egal, ob er ein Star ist oder einen anderen bürgerlichen Beruf hätte, seine Kreativität ist von solch einer Intensität, daß ihm der Kopf davon schmerze, wie ein Überdruck, und dieses Problem würde bei jeder seiner Tätigkeiten auftreten. Es ist etwas, was vehement den Weg nach außen sucht. Er nannte es auch, seine DÄMONEN.
Diese Erkenntnis von ihm hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Heute fühle ich mich nicht mehr in diesem Ausmaße gehetzt, gehe vieles sehr viel ruhiger und humorvoller an.
Ich finde es sehr schade, daß nicht noch mehr Menschen das Schreiben für sich entdecken.
So viel geht einem durch den Kopf, gerade in dieser hektischen Zeit. Es ist eine gute Möglichkeit auf eine kreative Weise, tiefe Entspannung zu finden.
Sich immer wieder in das Hier und Jetzt zurückzurufen ist sicherlich anfänglich anstrengend und bedarf durchaus einer längeren Übung, aber es lohnt sich gewaltig.





[Buch-Cover]




Das war die ehemalige Gemeinschaftsgarderobe vom Varieté

meine Lieblingscousine: CAYA (Zwilling)
www.schoen-und-gut-kosmetik.de
J. Depp ist im Zeichen der ZWILLINGE geboren.
Zunächst möchte ich dazu in das Lateinwörterbuch abschweifen. All die Weil da unter "Mimesie" folgende interessante Definition nachzulesen ist: die Erscheinung, daß minder symmetrische Kristalle durch vielfache Zwillingsbildung Formen von höherer Symmetrie vortäuschen (grch. mimesis "Nachahmung") -> "Mimesis": 1 Nachahmung von Gebärden 2 (antike Rhetorik) (spottende) Wiederholung der Worte eines andern -> "Mimik": Wechsel, Spiel des Gesichtsausdrucks u. der Gebärden (lat. ars mimica "schauspieler. Kunst")
Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und ihrer Sprunghaftigkeit werden die Zwillinge-Geborenen leider oft zu Unrecht als flatterhafte Schmetterlinge verurteilt. Es liegt ihm jedoch nunmal im Blut unstet umherzujagen, da für ihn die Welt der spannendste und aufregendste Spielort überhaupt ist. Zugegeben er beginnt so einige angepeilte Vorhaben, ohne sie zu beenden. Doch das ist ihm herzlich egal. Lernt er doch dabei eine ganze Menge dazu. Dem Zeichen Zwillinge wird das Element Luft zu geordnet. Wen wundert es da, wenn Herr od. Frau Zwilling sich beschwingt als der charmante, flinke Zeitgenosse durch Raum und Zeit bewegt. Dieses quecksilbrige, aufgeweckte Wesen ist für seine Jugendhaftigkeit berühmt. Man könnte einem 40jährigen Zwilling durchaus die 30 Lenzen abkaufen. Ihr Sprachtalent (auch fremde Sprachen) ist ihnen oft hilfreich. Jedoch muß sich ein Zwillinge-Mensch sehr verstellen, um in anderen den Eindruck zu erwecken, er sei mega-gebildet. Ihnen sind Positionen, Autoritäten und respekteinflösende Wesen einfach egal. Er weiß, was er weiß (sogar recht viel - geschuldet durch seinen Wissensdrang und Neugierde), ist gern beschwingt und optimistisch und der Rest kümmert ihn wenig. Nun das wird ihm oft als Oberflächlichkeit abgetan.
Aber er kann nicht anders. Sehr verwunderlich schaut er auf seine Mitmenschen, die sich nach Vertrautem sehnen, nach Geborgenheit. Ihm ist das gänzlich fremd. Sein Wohnzimmer ist die Welt und sein Bett das nächstbeste Hotel in einer interessanten Stadt. Alles Ungewohnte ist ihm stets gerade recht. Darunter leiden oftmals auch geknüpfte Freundschaften, weil er sie mit seinen unendlichen Interessen assoziiert. Wer heute malt und morgen ein Drehbuch schreiben will, benötigt einen größeren Aktionskreis. Das ist doch im Grunde genommen verständlich. Oder? Ja, für den Zwilling schon, für den Rest eher frustrierend.
Man kann den Zwillinge-Geborenen schon als Leseratte bezeichnen. Alles was ihn in irgendeiner Form diesbezüglich anspricht, wird er eifrig verschlingen.
Besitzen kann man den Zwilling nicht. Man sollte ihn an einer "langen Leine" lieben lernen.
Mein Lieblingsschauspieler - Johnny Depp - Sein multidimensionales Wesen und seine einfühlsame Eloquenz gehen mir unter die Haut.
Johnny Depps Großvater stammte vom Indianervolk der Cherokee
(es war eine innige Verbindung zwischen den beiden)
"Ich fühlte mich in meiner Kindheit eigentlich immer als totaler Freak."
"Das Allerwichtigste für den Schauspieler ist die Beobachtung anderer Menschen."
"Ich habe meine Dämonen. Ich meine, ich habe eine Menge Liebe in mir, aber ich habe auch eine gewaltige Menge an Zorn - was ich für normal halte."
"Mir gefällt die Idee, daß der Held in diese Buster-Keaton-Rolle schlüpft, um so ein eher tristes Dasein besser zu meistern. Er hat Schwierigkeiten mit sich und seinem Leben, die Flucht zu Keaton hilft ihm: Damit hebt er die Schwerkraft auf."
"Mein Gehirn hat aufgehört, sich zu entwickeln, als ich 17 war."
"Wilmot wird von der britischen Literaturgeschichte missverstanden, er wird abgeschrieben als verkommen, psychotisch, versoffen und dem Universum unsäglich auf den Wecker fallend. Tatsächlich war er ein übersensibler Mann, der sich zur Zeit der Restauration selbst medizinisch behandelte und versuchte, sich von seinen Gefühlen abzutrennen. Vor allem aber hatte er keinerlei Toleranz für Bullshit. Er konnte zum König sagen: ´Fuck you. Sie sind ein Arschloch!` Er behandelte sich selbst zu Tode; starb am Suff und an der Lustseuche, als er 33 war. Ich liebte ihn."
"Ich hasse das Konzept von Wettstreit. Die einzige Person, gegen die ich kämpfe, bin ich, um in meiner Arbeit jedesmal so weit wie möglich zu gehen. Keiner ist besser, wir sind einfach nur alle verschieden."
Hier seht Ihr drei Fotografien von meinem Opa:

Sein Name war Jakob Milkoff.

Seine Familie und er flüchteten während der Unruhen unter der Diktatur Hitlers von Königsberg aus
in die USA.
Leider habe ich auch von dort nur einen Anhaltspunkt und zwar:
Hartford im Bundesstaat Connecticut in der Nähe von New York Video

Sollte also zufällig jemand dazu etwas wissen, bitte kontaktiert mich über meine Mail.
Vielen Dank.



