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Wir sind nicht krank, wir haben nur Durst!!!
... mit dieser provokanten Aussage kann man die Forschungen und Erkenntnisse des iranisch - amerikanischen Arztes und Forschers Batmanghelidj beschreiben.
In seinem Buch "Wasser, die gesunde Lösung" zeigt er auf, daß viele Krankheiten durch chronischen Wassermangel entstehen können. Nicht nur Magen- und Darmstörungen, sondern auch z.B. Herzbeschwerden, Migräne, Streßanfälligkeit, Allergiebereitschaft und Gefäßsystemerkrankungen kann man auf Wassermangel im Körper zurückführen. Der Arzt beruft sich hierbei auf Krankheitsfälle in seiner langjährigen Praxis und warnt uns, daß vorgefertigte Getränke wie Kaffee, Säfte oder Limonaden kein Ersatz für Trinkwasser sind. Koffein, Teein, Zucker und andere Stoffe die diese Getränke enthalten, bewirken oft das Gegenteil der Flüssigkeitszufuhr, sie machen erst recht durstig oder entziehen dem Stoffwechsel Wasser.
Ein wichtiges Buch, das uns die Zusammenhänge zwischen Wasserversorgung und Stoffwechsel im Körper verdeutlicht." Wasser ist überall und im Überfluss vorhanden - und doch leiden wir Mangel daran!
Unser Körper braucht rund 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Knapp einen Liter davon nehmen wir über die feste Nahrung zu uns. In den Sommermonaten ist der Flüssigkeitsbedarf sehr viel höher. Der Körper scheidet ja nicht nur über den Urin Wasser aus, sondern auch beim Schwitzen über die Haut. Zudem wird über die Lunge jeden Tag ein halber Liter Flüssigkeit - sozusagen abgeatmet.
Untersuchungen und Forschungen, die der Heilpraktiker Thomas Drach zusammengetragen hat, belegen die elementare Qualität reinen Trinkwassers für unseren Organismus.
Männer, die mindestens 2,5 Liter täglich trinken, haben ein halb so hohes Risiko, Blasenkrebs zu bekommen, wie andere, die lediglich 1,3 Liter zu sich nehmen. Das berichtet die "Ärzte Zeitung" unter Berufung auf eine Studie mit fast 50.000 Teilnehmern (New England Journal of Medicine", Bd. 340, S. 1390). Eine besonders positive Wirkung hatte reines Wasser. Bei anderen Durstlöschern, Säften und Drinks war der Einfluß deutlich geringer oder nicht zu verzeichnen. Ergebnis: Als die Forscher die tägliche Trinkmenge in Bezug zur Krebsrate setzten, sahen sie, daß die Rate bei den Männern, die täglich 2,5 Liter getrunken hatten, nur halb so hoch war wie bei denen, die unter 1,3 Litern pro Tag zu sich genommen haben.
Fehlt es dem Körper an Wasser, so wird es erst aus den Bereichen abgezogen, in denen es nicht so dringend benötigt wird. Untersuchungen zeigen, daß der Verlust von einem Liter Wasser (wenn er nicht innerhalb weniger Minuten ausgeglichen wird), zu Einbußen der geistigen Leistungsfähigkeit von bis zu 20 % führen kann. Daher ist es besonders wichtig, größere Wasserverluste zügig auszugleichen. Im Allgemeinen kann man sagen, die für unsere Gesunderhaltung erforderliche Menge an Wasser, über den Tag hindurch aufzuteilen und die Trinkmenge im allgemeinen zu erhöhen, bewußter zu trinken, und das Wasser als Lebens- und Heilmittel zu genießen.
Duchschnittliche Wasseranteile im Körper:Heilpraktiker Thomas Drach sagt hierzu: Der Alterungsprozess geht mit einem Flüssigkeitsverlust einher und wird als Dehydrierung bezeichnet. Wenn junge Erwachsene schon Mühe mit dem regelmäßigen Wassertrinken haben, so verliert sich bei älteren Menschen auch das Durstgefühl zunehmend. Therapeuten und Notärzte wurden bestimmt schon oft mit dieser Realität konfrontiert, denn bei alten und kranken Menschen ist die Infusion nach Phasen schlechten Trinkens oft lebensrettend. Dadurch lässt sich unsere Abhängigkeit von diesem Lebenselixier Wasser deutlich erkennen. Trinken ist als Jungbrunnen zu bezeichnen. Wer gut und regelmäßig Wasser trinkt, leistet den höchsten Beitrag in die eigene Lebensversicherung.
Während der Schwangerschaft ist es ratsam, die Trinkmenge auf 2 Liter pro Tag zu erhöhen. Während der Stillzeit kann sich die Trinkmenge auch auf bis zu 2,5 und 3 Liter erhöhen.
Aufgrund körperlich erhöhter Belastungen benötigen Sportler und beruflich belastete Menschen auf jeden Fall zwischen 2 ? 3 Litern täglich. Bei außerordentlichen Belastungen kann der Bedarf auch noch deutlich steigen. Bedenken Sie: bereits 1 Stunde harter körperlicher Anstrengung oder sportlicher Betätigung kann bis zu 1 Liter Flüssigkeit ausscheiden (Schweiß/Atmung). Dieser Verlust ist schnellstmöglich wieder aufzufüllen. Achten Sie bei Extrembelastungen auch auf die Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen. Allen voran, Magnesium! Während den kraftzehrenden Aktivitäten empfiehlt sich auch Obst in ausreichenden Mengen zu sich zu nehmen.
In seinem Buch "Wasser, die gesunde Lösung" beschreibt der amerikanische Arzt F. Batmanghelidj weitreichende Aufgaben des Wassers, nicht nur hinsichtlich seiner Funktion als Lösungs- und Transportmittel. So schreibt er: "Alle Abläufe im Körper werden durch das Wasser überwacht und überhaupt erst möglich gemacht; deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser unverzichtbar. Gezielte Verteilung von Wasser ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass nicht nur genügend Wasser, sondern auch die darin transportierten Substanzen, Hormone, chemische Botenstoffe und Nährstoffe, die lebenswichtigen Organe erreichen".
Batmanghelidj weiter: "Die neue Denkweise zwingt uns dazu, chronische Schmerzen, die sich nicht durch Verletzungen oder Infektionen erklären lassen, zuallererst als Signale für Wassermangel in dem schmerzenden Bereich zu interpretieren". Es sollte auf jeden Fall ausgeschlossen werden, dass die Schmerzen durch eine Dehydrierung zustande kamen. Empfohlen wird: einige Tage die Trinkmenge auf mindestens etwa 2,5 Liter Wasser zu erhöhen. Umfangreich und an vielen Berichten belegt er seine Aussagen. Zu beachten ist hierbei, dass die Funktion der Nieren in Einzelfällen medizinisch zu überprüfen ist, bevor größere Trinkmengen empfohlen werden.
Eine Studie an über 3.000 Patienten zeigte hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung von Verdauungsbeschwerden. Ein ausführlicher Bericht des Arztes erschien bereits 1983 als Leitartikel im Journal of Clinical Gastroenterology. Die Patienten, welche an Magenschleimhautentzündungen und austherapierten Magengeschwüren litten, waren innerhalb kurzer Zeit schmerzfrei und konnten vollständig auf Antacida verzichten. Er empfiehlt daher: "Die Beschwerden bei Gastritis, Duodenitis und Sodbrennen sollten mit vermehrter Aufnahme von Wasser behandelt werden. Batmanghelidj bringt auch viele andere Erkrankungen mit einer fortschreitenden, chronischen Dehydrierung (Austrocknung der Zellen) in Zusammenhang. Wenn schon der Alterungsprozeß einen fortschreitenden Flüssigkeitsverlust unseres Körpers und unserer Zellen darstellt, so wird deutlich, daß auch die Entstehung vieler Krankheiten durch den Mangel an Wasser gefördert wird oder die Heilung vorhandener Erkrankungen nur mit großer Mühe möglich ist.
Die Quintessenz seiner jahrelangen Forschungen faßt F. Batmanghelidj folgendermaßen zusammen: "Krankheiten sind nicht das Ergebnis einer fehlerhaften Zusammensetzung von Stoffwechselregulatoren, sondern Durstsignale des Körpers. Und sie sind daher mit einer einfachen und äußerst wirkungsvollen "Medizin" zu behandeln: mit reinem Wasser!" In diesem Sinne: Wir sind nicht krank, sondern durstig! Kaffee und Bier, ebenso schwarzer Tee und industriell hergestellte Getränke haben eine stark Flüssigkeit ausfördernde Wirkung, sie enthalten dehydrierende also Flüssigkeit entziehende Anteile, die teilweise sogar noch Wasserreserven des Körpers angreifen.. Trinkt man zum Beispiel eine Tasse Kaffee, gehen zwei Tassen Flüssigkeit aus dem Körper. Wenn diese dem Organismus fehlende Flüssigkeit durch Wasser nicht ersetzt wird, wird der Mensch an innerem Wassermangel leiden. Mit der Zeit verlernt der Körper auch noch das Durstgefühl auszudrücken und es entstehen Krankheiten verschiedener Arten. Krankheiten sind demnach Durstsignale des Körpers. Zellen, Organe, Gelenke, das Gehirn, brauchen Wasser. Sie sind wie Schwämme. Ein Beispiel: Bandscheiben tragen Wasser im Kern. Durch Wassermangel entleeren sich diese Depots und die Struktur der Bandscheiben werden immer brüchiger und anfälliger: die Gefahr eines Bandscheibenschadens ist gegeben!
Auch bei vielen anderen Erkrankungen wie Schmerzen, Verstopfung, Sodbrennen, Erkrankungen am Gefäßsystem, Asthma und Allergien, Diabetes, Gedächtnisschwäche, usw. hat oft die Ursache eines chronischen Wassermangels. Wir müssen wieder lernen durstig zu sein und Wasser zu trinken. Man muß es sich anerziehen, im eigenen Interesse - Wasser als Heilmittel anzusehen und nicht nur als einfacher Durstlöscher. Dabei sind 1 œ Liter Wasser pro Tag ein Minimum! Nur diese Menge kann täglich die Wasserdepots in ihrer Substanz aufrecht erhalten.
An der Farbe des Urins können Sie selbst feststellen, ob Sie genug getrunken haben. Dunkler Urin zeigt meist einen Wassermangel an. Plötzlich auftauchende Kreislaufprobleme oder ein Gefühl von Schlappheit hängen auch oft mit fehlender Flüssigkeit zusammen. Denn auf ein rechtzeitig entstehendes Durstgefühl können Sie sich leider nicht immer verlassen. Es tritt - besonders bei älteren Menschen - zu spät ein. Ähnlich verhält es sich mit dem trockenen Mund. Dann ist es höchste Zeit, etwas zu trinken. Gewöhnen Sie sich einfach an, regelmäßig über den Tag verteilt, kleinere Mengen zu trinken.
Wollen wir unsere Gesundheit erhalten, unser Immunsystem stärken, und unsere geistige Frische bewahren, dann müssen wir Trinken.
In diesem Sinne Prost, auf Ihre Gesundheit und genießen Sie Ihr Wasser als Lebenselixier!
F. Batmanghelidj empfiehlt zwischen 1,5 und 2 Litern Wasser täglich (hierbei zählt nur Wasser: keine Softgetränke, kein Kaffee, kein Bier etc.!). Getrunken werden sollte das Wasser 15 bis 30 Minuten vor dem Essen, jeweils 2 Gläser á 0,25 l.